
“Le Monde diplomatique – In 50 Comics um die Welt” – comicgate.de vom 26.08.2010 (Daniel Wüllner)
“Manchmal bedarf es einer Reproduktion von Werken, die ansonsten nur von den Männern der Altpapiersammlung in Augenschein genommen werden. Der deutsche Comic-Verlag Reprodukt hat sich der hehren Aufgabe angenommen und hat 50 Comics der Monatszeitung Le Monde Diplomatique in einem Band zusammengeführt. Das Resultat ist ein Foliant, der sowohl durch sein ungewöhnliches Format als auch durch seine überwältigende Farbpracht und durch seine schiere Vielfalt überzeugt.” – Daniel Wüllner, comicgate.de

“Bedeutungen im Farbenland” – “NZZ” vom 27.08.2010 (Christian Gasser)
“Klugerweise vertraute Musturi ganz dem Bild und versucht nicht, seinen visuellen Gedankenfluss mit Worten zu steuern oder gar zu stören. Jeder Text würde das Bedeutungs-Potenzial einengen. Vielmehr gewährt er den Lesern auf ihrem assoziativen Streifzug durch Samuels Welt die Möglichkeit zu eigenen Schlüssen. Ob Samuel auf seiner Erkundung der Welt an Reife und Substanz gewinnt, lässt sich auch nach 130 Seiten nicht genau bestimmen. Der Leser hingegen, der sich auf dieses Abenteuer einlässt, wird in jedem Fall reich belohnt.” – Christian Gasser, NZZ Online
Geschrieben von Dirk Rehm am 27. August 2010 um 10:24 Uhr
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Auch wenn sich direkt im Anschluss die Türen endgültig schliessen werden, nimmt man in Hamburg den fünften Geburtstag der im Kollektiv betriebenen Hamburger Galerie Linda noch einmal als Anlass zum Feiern: Gezeigt werden ab Freitag, dem 10. September Werke von 70 Künstlerinnen und Künstlern, die in den letzten fünf Jahren die Ausstellungsräume zu einem besonderen Ort gemacht haben. Darunter sind natürlich auch einige Comiczeichnerinnen und -zeichner: Nicolas Mahler, Verena Braun und diceindustries zum Beispiel.
Nach der Schliessung zieht man ins benachbarte Seepferdchen und wird dort vorübergehend in einem Hinterraum ausstellen. Eine neue Bleibe für Linda wird derweil gesucht.

Chez Linda, Hein-Hoyer-Str. 13, D-20359 Hamburg
email: info@chezlinda.de, www.chezlinda.de
Geschrieben von Christian Maiwald am 25. August 2010 um 18:06 Uhr
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“Der Geschmack von Chlor” von Bastien Vivès findet erfreulich viele begeisterte Leser – und schon ist der Nachfolger in den Startlöchern: “In meinen Augen” geht Ende dieser Woche in Druck, wird Ende September erscheinen und Anfang Oktober auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt werden – unser Stand ist übrigens nicht länger im Comiczentrum, sondern in Halle 4.1, Standnummer C118 zu finden.
So wie wir uns bereits in den vergangenen drei Jahren auf der Leipziger Buchmesse im Rahmen der Jungen Verlage präsentiert haben, findet sich auch unser diesjähriger Gemeinschaftstand in Frankfurt (mit den Kollegen von Edition Moderne und Luftschacht) umzingelt von reichlich Belletristik.
Geschrieben von Dirk Rehm am 25. August 2010 um 12:50 Uhr
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Am Wochenende vom 11. bis zum 12. September sind wir mit einem Stand auf dem Helsingin sarjakuvafestivaalit, dem Helsinki Comics Festival, vertreten. Bereits seit dem 18. August ist im Goethe-Institut Helsinki die Wanderausstellung “Comics, Manga & Co. – Die neue deutsche Comic-Kultur” zu sehen, in der unter anderem Comics von Sascha Hommer und Martin tom Dieck präsentiert werden. Die beiden Hamburger Zeichner sind – ebenso wie ATAK – während der beiden Festivaltage vor Ort.

Auch großformatige Bilder von Tommi Musturi (“Unterwegs mit Samuel”) werden in Helsinki gezeigt: In einer Ausstellung mit dem Titel “Game of Life” präsentiert der finnische Zeichner seine neuesten Werke.
Helsingin sarjakuvafestivaalit
www.sarjakuvafestivaalit.fi
Goethe-Institut Helsinki, Mannerheimintie 20 A, 6. Stock, Fin-00100 Helsinki
www.goethe.de/ins/fi/hel/deindex.htm
Geschrieben von Dirk Rehm am 24. August 2010 um 23:36 Uhr
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Ab sofort erhältlich – der neue “Comanche”… äh, na ja… jedenfalls: Couleur Directe von Brigitte Findakly!
Geschrieben von Dirk Rehm am 24. August 2010 um 14:15 Uhr
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Line Hoven wird mit dem e.o.plauen Förderpreis 2010 ausgezeichnet, wie von der e.o.plauen Stiftung bereits im vergangenen Jahr bekannt gegeben wurde. Wir gratulieren weiterhin herzlichst! Nicht nur die Galerie e.o.plauen wird sich in neuem Gewand zeigen, auch das Poster zur Verleihung des Förderpreises samt Ausstellungvor Ort ist brandneu und wurde zudem von der Preisträgerin gestaltet.
Im Herbst dieses Jahres wird die Galerie e.o.plauen ein Haus im mittelalterlichen Wohnquartier von Plauen, in der Nobelstraße 7, beziehen. Am 24. September werden die neuen Räume nach Restaurierung und Umgestaltung feierlich eröffnet. Auf drei Etagen zeigt die Galerie anschließend in einer halbjährlich wechselnden Dauerausstellung Arbeiten aus dem vielseitigen Schaffen von Erich Ohser.
Anlässlich der Wiedereröffnung der Galerie findet am 24. September gegen 17 Uhr auch die Verleihung des e.o.plauen Förderpreises an Line Hoven im Vogtlandmuseum Plauen statt. Dort werden in einer Ausstellung unter dem Titel “Kleine Kratzer” vom 25. September bis zum 31. Oktober Schabkarton-Originale der Zeichnerin zu sehen sein.

“Line Hoven, 1977 in Bonn geboren, ist eine langsame Zeichnerin. Nicht, weil es ihr am Können fehlte, sondern weil die heute in Hamburg lebende Künstlerin auf Schabkarton arbeitet – also aus einer schwarz beschichteten Fläche das Weiß des darunterliegenden Kartons frei kratzt. Mit den daraus resultierenden Bildern stellt sie sich stilistisch in die große deutsche Traditionslinie des Holzschnitts, mit dem auch Erich Ohser in den zwanziger Jahren während seines Leipziger Kunst-Studiums experimentierte. Doch mehr noch eint den Namensgeber des e.o.plauen Preises und die neue Trägerin des Förderpreises die Faszination für Bildgeschichten.” – Aus der Laudatio von Andreas Platthaus
Vogtlandmuseum Plauen, Nobelstr. 9-13, D-08523 Plauen
Tel. (03741) 291 2344
www.plauen.de/vogtlandmuseum
Galerie e.o.plauen, Nobelstr. 7, D-08523 Plauen (Eingang über Vogtlandmuseum)
email: galerie-e.o.plauen@freenet.de, www.galerie.e.o.plauen.de, www.e.o.plauen.de
Öffnungszeiten: Di-So, Feiertags 11-17 Uhr
Geschrieben von Christian Maiwald am 23. August 2010 um 16:33 Uhr
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Nur das eigenhändige Lettering der deutschsprachigen Ausgabe von “Am falschen Ort” (erscheint zur Frankfurter Buchmesse) ist Brecht Evens scheinbar nicht auslastend genug: Auf seinem Blog veröffentlicht er laufend Bilder und Illustrationen wie diese. Wie macht er das?
Geschrieben von Christian Maiwald am 23. August 2010 um 08:14 Uhr
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“Vom Schmerz und vom Schwimmen” – “ZEIT online” vom 13.8.2010 (Kai Biermann)
“Erzählt wird über lange Strecken mit den Augen des namenlosen Protagonisten und mit Gesten. Und es sind diese kleinen, genau gezeichneten und beobachteten Szenen, die einem diesen Comic so nah bringen. Beim Umkleiden in der Kabine zeigt ein Panel den Neuschwimmer, wie er auf seinen Bauch herabschaut, die Hand auf die Wölbung gelegt. Resignation liegt in dem Bild. Gleichzeitig erklärt es mit wenigen Strichen die Motivation, sich immer wieder in eine nach Chlor und “Kinderpisse und alte Haut” stinkende Halle zu begeben.” – Kai Biermann, ZEIT online
Geschrieben von Dirk Rehm am 21. August 2010 um 19:15 Uhr
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Spannung, Dramatik! Das Wasser steigt im Mumintal und das Snorkfräulein fühlt sich von Mumin vernachlässigt. Was ist da los? Das wird man im dritten Band der “Mumins – Die gesammelten Comic-Strips” von Tove Jansson nachlesen können, der Ende Oktober erscheinen wird. Eine Leseprobe gibt es jetzt schon, zu ihr gelangt man hier.

Geschrieben von Christian Maiwald am 20. August 2010 um 12:14 Uhr
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“Schwärmerisches vom Beckenrand der Gesellschaft” – “titel-magazin” vom 19.8.2010 (Christian Neubert)
“Der neutrale Raum des keimfreien Schwimmbeckens verleiht der Liebesgeschichte zunächst einen universellen Charakter. Zu etwas Einzigartigem wird sie dagegen durch Vivés´ Zeichnungen gemacht. Sein – zumindest bei diesem Comic – reduzierter Stil, der die Protagonisten mit großer Ausdrucksstärke harmonisch in das flächige, grünlich-bläuliche Setting des Hallenbads integriert, ist so einfach wie beeindruckend. Denn obwohl recht wenig gesprochen wird, kann man beim Betrachten nur einiger weniger dieser Bilder ellenlange Gedankengänge aus den Gesichtern ablesen. Der Geschmack von Chlor transportiert die Mehrheit der Informationen über stumme Passagen – jeder verstohlene Blick, jede zurückhaltende Geste ist mit viel Bedeutung aufgeladen. Die Worte, die unausgesprochen bleiben, wiegen hier am schwersten.” – Christian Neubert, titel-magazin.de
Geschrieben von Jutta Harms am 19. August 2010 um 13:08 Uhr
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