“Keine Aufbruchsstimmung – aber es hat sich was getan”
Für die österreichische Zeitschrift “Augustin” wurde Sebastian Broskwa, Betreiber des Comicvertriebs Pictopia, nach seiner Einschätzung des heimischen Comicmarktes befragt. Von Pictopia werden neben den Büchern der Edition Moderne, Edition 52 und des avant-verlags auch die Titel von Reprodukt in Österreich ausgeliefert. Auch wenn er den momentanen Stand der Comicliteratur im eigenen Land sehr kritisch einschätzt, sieht er Anlass zur Hoffnung.
Comics in Österreich
“Keine Aufbruchsstimmung – aber es hat sich was getan”
Zu den nachhaltigsten Initiativen der letzten Jahre im Bereich Comic zählt die Etablierung eines österreichischen Vertriebs im Bereich Independent Comics und Graphic Novels, für die seit 2004 Sebastian Broskwa mit der Verlagsauslieferung Pictopia steht. Wenn in den letzten Jahren in Wiener Buchhandlungen vermehrt Comicecken mit einer Auswahl spannender Comictitel ausgestattet wurden, so geht diese Einrichtung auf den Großhändler und Vertreter Broskwa zurück. Der Augustin sprach mit ihm über das Verhältnis der heimischen BuchhändlerInnen und JournalistInnen zur Comic-Szene.
Wie würdest du die Lage des Comics in Österreich im Vergleich zur internationalen Situation beschreiben?
Von der Akzeptanz in der Bevölkerung her steht es eher schlecht um den Comic. Der Comic hat den Touch, primär juvenil bzw. nur witzig oder Schund zu sein. In Österreich gibt es da eher ein stark negatives Vorurteil gegenüber Comics. mehr
Der Beitrag wurde
von Christian Maiwald
am 10. November 2009 um 09:55 Uhr veröffentlicht.
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