Daniel Clowes beantwortet 15 Fragen
“David Boring” kommt dieser Tage endlich in die Läden, da passt es doch, dass Dan Clowes “tagesspiegel.de” gleich 15 Fragen unter anderem seine Arbeitsweise betreffend beantwortet hat.
Was kommt bei Ihrer Arbeit zuerst: Worte oder Bilder?
Es kommt darauf an. Manchmal beginnt es mit einem Titel. Alles über fünf Seiten braucht eine Hauptfigur, die stark genug ist, damit die Geschichte interessant genug für mich ist, um dabei zu bleiben. Damit fängt es meist an, um reinzukommen.
Hören Sie beim Zeichnen Musik, und wie beeinflusst Sie das?
Nein, außer wenn ich Sachen mache wie Panels zeichnen. Manchmal denke ich an die Struktur eines Liedes oder einer Symphonie, wenn ich eine Geschichte plane, aber nur als Ausgangspunkt. Meist hilft es mir nicht sehr viel weiter. Ich bin ein Liebhaber der Stille – auch wenn das nur noch eine entfernte Erinnerung ist, weil ich einen Tinnitus habe. mehr
Der Beitrag wurde
von Christian Maiwald
am 7. Dezember 2010 um 13:09 Uhr veröffentlicht.
Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen.
Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.