Blog: Monatsarchiv für Juli 2011

Blast from the past

OK, das ist zu gut, um es nicht zu posten: Endlich wagt sich L´Association in die Tiefen des Internets und hat schon mal einen Blog gestartet, auf dem unter Anderem Neuerscheinungen vorgestellt werden (eine Website soll im Herbst folgen).

Lewis Trondheim hat es sich nicht nehmen lassen, einige alte Schnappschüsse mit Aufnahmen vom Festival in Angoulême 1991 zu posten. Auf dem oben stehenden Foto sind folgende aufstrebenden Comic-Novizen zu sehen (von links nach rechts): Mattt Konture, Killoffer, Stanislas, Lewis Trondheim, JC Menu, David B., Philippe Dupuy, Charles Berberian. Was aus ihnen wurde, man weiss es nicht.

Geschrieben von Christian Maiwald am 28. Juli 2011 um 07:56 Uhr

Jean-Yves Ferri wird neuer “Asterix”-Texter

Wie das französische Comic-Magazin “Casemate” berichtet (hierzulande schreibt Stefan Pannor auf “Spiegel Online”), werden zukünftige “Asterix”-Abenteuer nicht mehr von Albert Uderzo geschrieben, sondern von Jean-Yves Ferri. Eben jener Ferri textet für Manu Larcenet “Die Rückkehr aufs Land”, von der im Herbst der zweite Teil erscheinen wird.

Geschrieben von Christian Maiwald am 27. Juli 2011 um 08:29 Uhr

Brecht Evens bei “Spreeblick”

Auf “Spreeblick” macht Brecht Evens (“Am falschen Ort”) den Auftakt zur zweiten Staffel von “Plonk”. In dem Video-Feature des Berliner Blogs bearbeiten Künstler unter Regie von Bernd Plontsch Fotos nach verschiedensten Themenvorgaben. Seht selbst, was Brecht in der Hektik des Münchner Comicfestivals zu Themen wie “giant”, “monster” und “undead” einfiel.

Den gesamten Spreeblick-Beitrag gibt es zum Nachlesen hier.

Geschrieben von am 26. Juli 2011 um 15:27 Uhr

Fräulein Polina Semionova

Wer mehr erfahren möchte über Polina Semionova, Primaballerina des Berliner Staatsballetts und Inspiration zum Ballettcomic “Polina”, kann sich mit der am 20. Juli veröffentlichten Ausgabe von “Fräulein” ganz hervorragend auf die kommende Neuerscheinung von Bastien Vivès einstimmen.

Viel Wissenswertes über die Erste Solotänzerin des Staatsballett Berlin erfährt man im ausführlich bebilderten neuen Hochglanzmagazin, das derzeit am Kiosk für einen Einführungspreis von 2 Euro feilgeboten wird.

Geschrieben von Dirk Rehm am 23. Juli 2011 um 13:25 Uhr

“Stopptanz” von Leo Leowald

Mit so eiiiiniger Verzögerung steht dieser Tage endlich “Stopptanz”, das neue Buch von Leo Leowald (“Zwarwald”), bei Reprodukt in den Startlöchern! Rechtzeitig zum Erscheinen weist Christoph Hoeveler auf buch blog auf eine unbestreitbare Tatsache hin: “Underground ist der neue Mainstream”! Also nicht verpassen, wenn ihr mitreden wollt!

“Die Reihe des in Köln arbeitenden Zeichners profitiert aber auch von einer anderen Situation: In Deutschlannd sind Underground-Comics in. Vor allem Studenten, Feuilletonisten und Intellektuelle weisen begeistert auf jene Comics hin, die sich einem Massenpublikum entziehen. Im Umkehrschluss wird also aus dem Underground der Mainstream – jene Comics, die von der größten Masse gelesen werden, sei die Masse als solches noch so klein. Leowald richtet sich nicht an eine große Leserschaft – und bekommt sie aus diesem Paradoxon trotzdem.” – Christoph Hoeveler, buch.germanblogs.de

Stopptanz, ISBN 978-3-941099-66-1, 192 Seiten, farbig, 18 x 16,5 cm, Klappenbroschur, 18 EUR, erscheint im August

Geschrieben von Dirk Rehm am 22. Juli 2011 um 19:06 Uhr

“Brigitte” – Volume 2 out now!

“Brigitte” is about a female secret agent who is actually a dog. Come and get it right here!

Geschrieben von Dirk Rehm am 22. Juli 2011 um 06:34 Uhr

“Sheridan Le Fanus Carmilla” von Dominik Kolodzie & Thomas Wellmann

Autor Dominik Kolodzie und Zeichner Thomas Wellmann (“Der Ziegensauger”, rotopolpress) arbeiten derzeit für Reprodukt an einer Umsetzung von Sheridan Le Fanus “Carmilla” (wie hier schon einmal kurz berichtet). Die Arbeit am Storyboard schreitet langsam voran, und vor ein paar Tagen hat Thomas erste Zeichnungen der drei Hauptfiguren geschickt: Carmilla, Laura und General Spielsdorf, ein Freund von Lauras Vater.

Genaueres zur Originalvorlage, “Carmilla”, geschrieben von Sheridan Le Fanu und veröffentlicht im Jahre 1872, lässt sich auf Wikipedia finden. Eine deutsche Ausgabe der Novelle ist unter dem Titel “Carmilla, die Vampirin”, übersetzt von Helmut Degner, bei Diogenes erschienen. Aus der Inhaltsangabe:

Die hübsche Laura bewohnt mit ihrem Vater und wenigen Bediensteten das prunkvolle, aber abgelegene Schloss in der idyllischen Steiermark. Das Leben ist beschaulich – bis eines Nachts eine wundersame junge Frau ins Leben der Schlossbewohner tritt. Niemand weiß, wer die schöne Carmilla ist; sie selbst muss sich auf Geheiß ihrer Mutter in Schweigen hüllen. Schnell wächst zwischen den jungen Frauen eine tiefe Freundschaft, deren wahre Natur jedoch vorerst im Verborgenen bleibt. Erst als Laura von einer mysteriösen Mattigkeit heimgesucht und von Tag zu Tag schwächer wird, sucht ihr Vater verzweifelt nach den Gründen – und kommt ungewollt der dunklen Vergangenheit Carmillas auf die Spur.

“Die Erzählung zählt zu den besten Vampirgeschichten der Weltliteratur und ist eines der Vorbilder von Bram Stokers ‘Dracula’.” – Kindlers Neues Literatur Lexikon

Zeichnungen: Thomas Wellmann

Geschrieben von Dirk Rehm am 21. Juli 2011 um 19:47 Uhr

www.habibibook.com

Dieser Tage ist habibibook.com online gegangen – auf der Website, die sich Craig Thompsons neuem Buch widmet, findet sich neben Infos zu selbigem vor allem eine sehenswerte “Process Gallery”, die anhand einiger Beispielseiten die verschiedenen Arbeitsschritte bei der zeichnerischen Umsetzung dokumentiert. Wie Craig Thompson ankündigt, soll die Seite künftig sowohl durch weitere Einblick in seine Arbeit erweitert werden, wie auch um einen regelmäßig ergänzten Überblick über die Besprechungen von “Habibi” in den (voraussichtlich US-amerikanischen) Medien. Auf die deutschsprachigen Reaktionen zum Buch werden wir zu gegebener Zeit selbstverständlich hier hinweisen.

Geschrieben von Michael Groenewald am 20. Juli 2011 um 21:42 Uhr

“De Liefhebbers”

Einen deutschen Titel und ein Veröffentlichungsdatum für Brecht Evens´ Nachfolger zu “Am falschen Ort” haben wir noch nicht – dafür eine Seite, die es nicht in “De Liefhebbers” geschafft hat. Und wenn schon solche Seiten gestrichen werden, welche sind dann erst im Buch?!

Mehr Bilder und Informationen gibt es auf Brechts Blog Brechtnieuws.

Geschrieben von Christian Maiwald am 20. Juli 2011 um 08:29 Uhr

Ein Leseband für “Habibi”

Ein so umfangreiches Buch wie Craig Thompsons “Habibi” verlangt natürlich nach einem Leseband, damit man sich nicht mit einem Ausschnitt der Tageszeitung oder einem schnöden Kassenbon behelfen muss. Da steht der Hersteller natürlich vor der Qual der Wahl: Welche Farbe soll es sein?

Keine Angst: Es wird keine Neonfarbe. Und auch nicht die stadtgründungsurkundenkompatible Version in 2,5 cm Breite. Es wäre alles im Angebot.

Der Leseband-Hersteller empfiehlt, das Material nicht wärmer als 60 Grad zu waschen und nur bei niedriger Stufe zu bügeln.

Geschrieben von Christian Maiwald am 19. Juli 2011 um 12:06 Uhr

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