Blog: Monatsarchiv für April 2011

“Orang” auf Tour

Nach Releasepartys und Ausstellungen mit exklusiven Siebdrucken in Leipzig, Berlin und Bielefeld steht nun am Freitag, dem 29. April ab 20 Uhr das Hinterconti in Hamburg auf dem Terminplan – mit ATLAS-Rauminstallation, DJ Haina und natürlich auch mit dem Buch!

“Die Welt, ein Kartenhaus. Siebzehn Zeichnerinnen und Zeichner aus Berlin, Bielefeld, Hamburg, Kassel, Leipzig und München sammeln und markieren, zeichnen und kartografieren für die neunte Ausgabe des Comicmagazins “Orang”.”

Mit Beiträgen von Klaas Neumann, Paul Paetzel, Sharmila Banerjee, Carolin Walch, Judith Mall, Anna Haifisch, Ana Albero, Michel Esselbrügge, Verena Braun, Marlene Krause, Aisha Franz, Jul Gordon, Gosia Machon, Christina Gransow, Moki, Sophia Martineck und Jannis Esselbrügge.

Hinterconti, Marktstraße 40A, D-20357 Hamburg
www.hinterconti.de, www.orang-magazin.net

Geschrieben von Dirk Rehm am 27. April 2011 um 20:19 Uhr

7+1 Nominierungen für den Münchner Comicpreis

Auf dem Comicfestival München, das vom 23. bis zum 26. Juni stattfinden wird, wird auch in diesem Jahr der “PENG! – Der Münchner Comicpreis” verliehen. Für den Publikumspreis wurde von den Festivalorganisatoren – Michael Kompa, Heiner Lünstedt, Gerhard Schlegel und Rainer Germann – eine Liste mit “Vorschlägen” vorbereitet, die jedoch nicht als “Nominierung” aufzufassen sind. Bei der Abstimmung dürfen alternativ gerne eigene Favoriten ausgewählt werden. Unter den vorgeschlagenen Titeln finden sich einige Bücher aus dem Reprodukt-Programm:

In der Kategorie “Bester Deutscher Comic”: “Alien” von Aisha Franz, “Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe” von Arne Bellstorf, “Bigbeatland” 2 von Andreas Michalke und “rpm” vom Martina Lenzin.

In der Kategorie “Bester ausländischer Comic”: “Am falschen Ort” von Brecht Evens, “Der Geschmack von Chlor” von Bastien Vivès, und “Gott höchstselbst” von Marc-Antoine Mathieu.

Zusätzlich ist die Verfilmung von “Tamara Drewe” von Posy Simmonds in der Kategorie “Beste Comicverfilmung” gelistet: “Immer Drama um Tamara”.

Ein Blick auf sämtliche Titel der Liste – als auch die Stimmabgabe – ist an folgenden Orten möglich: comicforum.de und comicguide.net .

Geschrieben von Christian Maiwald am 27. April 2011 um 10:42 Uhr

Pressestimmen – 25. April 2011

“Der David Lynch der Comicwelt” – “Die Welt” vom 25.04.2011 (Waldemar Kesler)

Die großformatigen Originalbilder, die kürzlich auf dem Comic-Festival in Luzern gezeigt wurden, bestechen durch ihre akribische Handarbeit. Clowes verzichtet auf Computer, zeichnet und tuscht mit viel Aufwand. Nur einen irritiert der Anblick der Bilder – ihn selbst: “Als Ausstellungsstücke kommen mir meine Arbeiten zweckentfremdet vor, wie fahle Abziehbilder der Comicseiten. Die eigentliche Kunst sind meine Bücher – weil sie von jedem gelesen werden können.” – Waldemar Kesler, Die Welt

“Anarchie und Alltag” – “tagesspiegel.de” vom 23.04.2011 (Sven Jachmann)

Durch diese Unabgeschlossenheit, diesen brüchigen Dokumentarismus, rettet Lenzin all die Fragen, die die Figuren und ihr Handeln motivieren, in die Gegenwart. So sehr sich der popkulturelle Kontext, auf den Post-Punk reagierte, gewandelt haben mag, so radikal pervertieren zugleich die gesellschaftlichen Bedingungen, die Post-Punk notwendig machten. Ein schöneres Fazit einer vergangenen Ära, das auf stilistische Weise ein politisches Pläydoyer für die Gegenwart formuliert, lässt sich wohl kaum wünschen. – Sven Jachmann, tagesspiegel.de

Geschrieben von Christian Maiwald am 26. April 2011 um 08:24 Uhr

20 Jahre Reprodukt

Unter der Überschrift “Wie heißt das Zauberwort?” ist vor ein paar Wochen in der “Süddeutschen Zeitung” ein Artikel von Thomas von Steinaecker erschienen, in dem sich der Schriftsteller und Kritiker dem zwanzigsten Geburtstag von Reprodukt widmete (online leider nicht verfügbar). In Vorbereitung zu diesem Artikel hat Thomas von Steinaecker mir im Januar dieses Jahres eine Reihe von Fragen gestellt, die ich mit freundlicher Genehmigung wiedergeben darf (die Antworten natürlich auch). Hier also etwas Lesestoff für die Osterfeiertage:

Hat sich die Arbeitssituation in der Bülowstraße seit meinem Praktikum 2007 verändert oder seid ihr immer noch zu dritt in dem Büro im Hinterhof?

Die Arbeitssituation hat sich verändert: Wir haben das Lager mittlerweile geräumt und nun nur noch ein kleines Handlager übrig, aus dem wir Kundenbestellungen bearbeiten. Dafür haben wir mittlerweile sieben Arbeitsplätze eingerichtet – für Presse (Jutta Harms), Vertrieb (Sebastian Oehler), Redaktion (Michael Groenewald), Herstellung (Christian Maiwald & Minou Zaribaf) und zwei wechselnde Praktikanten.

Wie kamst du zum Comic – privat und beruflich?

Ich bin mit Comics aufgewachsen, Erzählen in Bildern hat schon immer eine Faszination auf mich ausgeübt. Von “Micky Maus” und “Fix & Foxi” über “Zack”, Underground-Comics oder “Schwermetall” war ich wohl Teil der ersten Generation von Comiclesern, für die sich auch die Inhalte der Comics parallel entwickelt haben. Was mein Interesse an Comics angeht, gab es sicher die eine oder andere Pause, aber dann war immer wieder etwas zu entdecken, das zeichnerisch, erzähltechnisch oder inhaltlich in neue Dimensionen vorgestoßen ist und mein Interesse wieder neu entfacht hat. So bin ich auch früh auf die amerikanischen Independent-Comics der Achtzigerjahre gestoßen, also “Love & Rockets”, “Eightball”, etwas später “Yummy Fur” und “Dirty Plotte”, in denen ich eigene Erfahrungen, den eigenen Lebensentwurf wiederentdeckt habe. Und das war die Motivation, mit dem Verlegen dieser Comics in deutscher Sprache zu beginnen.

Dein Lieblingscomic überhaupt? Warum?

Auf einen einzigen Lieblingscomic kann ich leider nicht reduzieren. Für mich leuchten immer wieder Comics aus der Masse hervor: etwa “Der Tod von Speedy”, “Wie ein samtener Handschuh…”, die ersten Kapitel von Andreas Michalkes “Smalltown Boy”, “Wir können ja Freunde bleiben”, “676 Erscheinungen von Killoffer” und viele mehr… Zuletzt “Browntown” von Jaime Hernandez.

Wie kam es zur Gründung des Verlages? Woher kommt der Name?

An dem Namen gefiel mir der Klang – die drei Vokale – und die Konnotation: Schließlich sind Comics Reproduktionen von Zeichnungen, die schon in Hinblick auf die spätere Reproduktion gedacht und gefertigt werden. Und gerade die ersten Comics, die wir verlegt haben (Los Bros Hernandez, Daniel Clowes, Julie Doucet) unterscheiden sich im Original nur geringfügig von der Reproduktion im Buch.

Was war damals die Situation von Comics in Deutschland im internationalen Vergleich?

1991 waren frankobelgische Alben sehr präsent auf dem deutschen Markt. Superhelden-Comics erschienen in verstümmelter Form beim Condor Verlag, Manga wurden noch nicht im Taschenbuchformat, sondern in kleinformatigen Alben veröffentlicht. Amerikanische Independent-Comics waren in Deutschland praktisch nicht vorhanden. Vergleichbar begann aber auch in Frankreich die Trendwende hin zu schwarz-weißen Comics und kleineren Formaten erst zu Beginn der Neunziger als L’Association und Cornelius angefangen haben, zu veröffentlichen.

Ab wann kam die Trendwende in Sachen Comics in Deutschland? Ging das langsam oder hing das an einem Titel?

Die Trendwende hin zur breiteren Anerkennung von Comics? Die Trendwende vollzieht sich langsam. Die allgemeine Aufwertung, die Comics erfahren haben, sind meiner Meinung nach nicht allein an einem Titel festzumachen. Aber die Aufmerksamkeit, die “Persepolis” erhalten hat, hat natürlich schon eine große Rolle gespielt. Nur gab es 2004, als “Persepolis” in Deutschland erschienen ist, schon qualitativ hochwertiges Material, das man diesem Titel an die Seite stellen konnte (Tardi, Hernandez, Clowes, Burns etc.). In den Achtzigern war “Maus” noch allein auf weiter Flur.

Hat sich das Profil des typischen Comiclesers verändert?

Ich denke, es gibt schon lange nicht mehr den einen, “typischen” Comicleser, sondern ein sehr breites Publikum, das sich in vielen unterschiedlichen Interessengruppen definiert. So gibt es den Sammler, den eher etwas älteren Fan von frankobelgischen Fantasycomics, junge Manga-Leserinnen, Leserinnen, die den Inhalten der Manga für ein jugendliches Zielpublikum entwachsen sind und die vielleicht mittlerweile “Graphic Novels” lesen. Oder es gibt Leserinnen und Leser, die sich für bestimmte Themen kultureller oder politischer Natur interessieren, die sie nun auch in Comics vorfinden.

Macht sich der Comic-Boom bei Reprodukt bemerkbar?

Einen “Boom” können wir nicht wirklich feststellen, aber das Interesse ist in den letzten Jahren definitiv gewachsen. Und das wiederum bedeutet, dass wir die Erstauflagen gerade der umfangreicheren Comics anheben konnten, was die Kalkulation leichter macht und generell das Risiko bei den Buchproduktionen gemindert hat.

Nach welchen Kriterien wählt Reprodukt seine Künstler aus? Oder anders: Was ist das Verlagsprofil? Ist die HAW der erste Ort, um hiesige Künstler zu suchen?

Ein wichtiges Kriterium für uns ist, dass der Autor hinter der Geschichte – seine Vorlieben, seine Obsessionen, sein Wesen – in einem gewissen Maße transparent sind. Wir wollen von Zeichnungen und Geschichte begeistert werden. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei aber auf dem narrativen Moment. Uns interessieren Comics, in denen persönliche, möglichst einzigartige Geschichten erzählt werden. Comics, die allein die Form voranbringen wollen, aber keinerlei inhaltliche Aussage haben, passen nicht in unser Programm – genauso wenig wie Genrecomics, die in einem eher klassischen, populären oder gefälligen Zeichenstil realisiert wurden. Wir sind ein Verlag der – wenn man nach gängigen Kriterien urteilt – mit Vorliebe schlecht gezeichnete Comics veröffentlicht.

Zeichner, die uns interessieren, lernen wir zumeist bei Festivals kennen. Häufig sieht man sich über einen längeren Zeitraum immer wieder und kommt dann ins Gespräch, beschließt, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Auch auf Studenten oder ehemalige Studenten der HAW, an der Anke Feuchtenberger und Bernd Mölck-Tassel Illustration lehren, werden wir in der Regel über ihre Präsenz auf Comicfestivals aufmerksam. Viel Geld verdienen lässt sich mit Comiczeichnen nach wie vor nicht, aber uns liegt daran, dass die deutschen Comiczeichner, die wir verlegen, eine Zukunft in ihrem Metier sehen und einen langen Atem zu beweisen vermögen. Daher braucht es meist mehrfachen Kontakt, bevor wir uns entschließen, einen Zeichnerin oder einen Zeichner zu verlegen. Auch bei Hendrik Dorgathen in Kassel, bei ATAK in Halle oder bei Martin tom Dieck in Essen präsentieren sich mehr und mehr überzeugende junge Talente.

Was ist das auflagenstärkste Buch? Was sind die durchschnittlichen Auflagen? Könnt ihr / kannst du vom Verlag leben?

Die Erstauflagen rangieren in der Regel zwischen 2.000 und 5.000 Stück. Zu den höchsten Auflagen zählen die Comics von Fil, Band 1 von “Didi & Stulle” hat mittlerweile eine Gesamtauflage von 16.000 Stück erreicht, “Mumins” 1 rangiert bei 9.000 Stück, “Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutliffe” bei 8.000 Stück…

Sagen wir mal so: Mittlerweile können einige von uns von der Arbeit für den Verlag die Basis für den Lebensunterhalt bestreiten. Wir machen aber auch alle noch nebenbei andere Jobs als freie Grafiker, Hersteller, Lektoren etc. Als Dienstleister haben wir etwa “Breakdowns” für S. Fischer oder “Fun Home” für KiWi produziert.

Gab es Durststrecken oder Krisen in den 20 Jahren? Dachtest du ans Aufhören?

Durststrecken gehören beim Veröffentlichen von Comics wohl fast schon notwendig dazu. Über die zwanzig Jahre Verlagsarbeit gab es davon einige… Am Schwierigsten war vermutlich die Zeit um das Jahr 2000 herum, als auch Jochen Enterprises die Segel gestreckt hat und klar war, dass mit Heftserien von deutschen Independent-Zeichnern kein nennenswertes Publikum zu erreichen ist.

Erst ein paar Jahre später ging es mit der Veröffentlichung von modernen frankobelgischen Albenreihen wie “Isaak der Pirat” oder “Der alltägliche Kampf” langsam wieder bergauf.

Wie siehst du die Zukunft des deutschsprachigen Comics – in kommerzieller und in künstlerischer Hinsicht?

Derzeit zeigen sich überall junge Talente, und ich denke, wir werden dieses Jahr an so viele neue Projekten von bislang weit gehend unbekannten Zeichnern arbeiten wie nie zuvor. Die hervorragende Arbeit der oben erwähnten Dozenten und Professoren, die an deutschen Hochschulen Comic und Illustration lehren, legt eine gesunde Basis dafür. Und mehr denn je gibt es Möglichkeiten über Veröffentlichungen in Magazinen und Tageszeitungen vom Comiczeichnen leben zu können. Im Ausland finden Independent-Comics von deutschen Zeichnern viel Beachtung. In künstlerischer Hinsicht steht uns daher mit Sicherheit eine sehr spannende Zeit bevor.

Auch in kommerzieller Hinsicht erschließen sich neue Perspektiven, wie die jüngsten Arbeiten von Arne Bellstorf, Reinhard Kleist, Isabel Kreitz oder Barbara Yelin beweisen. Comics von deutschen ZeichnerInnen zu spezifisch deutschen Themen dürften mit Sicherheit auch in Zukunft Aufmerksamkeit erzeugen.

Warum wurde man mit dem Flyer und der Homepage nicht früher aktiv?

Wir sahen vor dem Start der Website graphic-novel.info im Januar 2008 keine Notwendigkeit dafür. Schließlich haben wir aber entschieden, dass es Sinn macht, den Begriff in eigener Initiative mit Inhalt zu füllen. Wir wollten versuchen, wenigstens ein Stück weit Deutungshoheit über etwas zu bewahren, das wir seit zwanzig Jahren unter einem anderem Namen zu etablieren versucht haben.

Gibt es Konkurrenz zu Avant, Edition Moderne oder Carlsen und den Literaturverlagen, die jetzt Comics machen, oder ist das Verhältnis kollegial? Wolltet ihr zum Beispiel auch gerne den neuen Clowes machen und wurdet von Eichborn überboten?

Es gib eine freundschaftliche Konkurrenz zu den Comicverlagen, mit der Edition Moderne sogar eine engere Zusammenarbeit in einer Vertriebskooperation mit den gleichen Vertreterinnen und der LKG, die in den Buchhandel ausliefert. Unter den Comicverlagen herrscht ein stillschweigendes Übereinkommen, die Bücher der Autoren der jeweils anderen Verlage nicht anzutasten – es sei denn in Absprache.

Diese Kollegialität besteht in Einzelfällen auch mit den Literaturverlagen. Dort, wo man im Gespräch ist, gibt es in der Regel keine großen Probleme. Bei “Wilson” hatten wir Vorkaufsrecht (wie bei allen Titeln, die im Original bei Drawn & Quarterly erscheinen), haben uns aber entschieden, keine den zu erwartenden Verkaufszahlen gegenüber unrealistisch hohe Vorschusszahlung bieten zu wollen. “The Death-Ray” erscheint in Übereinkommen mit Daniel Clowes und D&Q jedoch wieder bei Reprodukt.

Abbildungen:
* “Love & Rockets” 35 von Los Bros Hernandez · “Dirty Plotte” 3 von Julie Doucet · “Yummy Fur” 22 von Chester Brown
** La Llorona aus “Der Tod von Speedy” von Jaime Hernandez
*** “Somnambule” von Anke Feuchtenberger
**** “Didi & Stulle” 1 von Fil · “Mumins” 1 von Tove Jansson · “Baby’s in Black” von Arne Bellstorf
***** “Isaak der Pirat” von Christophe Blain
****** Vorstudien zu “Carmilla” von Dominik Kolodzie & Thomas Wellmann
******* “Eightball” 23 von Daniel Clowes

Geschrieben von Dirk Rehm am 22. April 2011 um 17:23 Uhr

Pressestimmen – 21. April 2011

“Regenschirme aus der Vogelperspektive” – titel-magazin.de vom 21.04.2011 (Florian Hoffmann)

So bleibt nach dem ersten Lesen zunächst wenig von Trondheims Darstellungen hängen. Erst beim wiederholten Betrachten wird einem bewusst, welche Fülle an Pointen, schrägen Ideen, treffsicheren Alltagsbeobachtungen und sorgsam ausgearbeiteten Bildern er dem Leser beschert. – Florian Hoffmann, titel-magazin.de

“Bunte Hunde, graue Mäuse” – titel-magazin.de vom 21.04.2011 (Christian Neubert)

Am falschen Ort ist ein Comic, der Fragen beantwortet, die nicht gestellt wurden, und der Fragen aufwirft, die niemand zu beantworten weiß. Er besticht durch eine ebenso ungewöhnliche wie interessante Erzählweise, die von einer virtuosen Bilderflut meisterhaft getragen wird. Großartig, alles in allem. Doch da es Evens in seinem Werk einfach nur um Menschen und deren Miteinander geht, braucht es nun mal nicht weiter zu verwundern, dass einige Leser dies banal oder arm an Höhepunkten finden könnten. So ist das halt mit dem Leben.. – Christian Neubert, titel-magazin.de

Geschrieben von Dirk Rehm am 22. April 2011 um 12:11 Uhr

“Давай останемся друзьями”

Ab sofort auch auf Russisch erhältlich:  “Давай останемся друзьями” von мавил, erschienen bei Boomkniga.

Geschrieben von Christian Maiwald am 22. April 2011 um 08:09 Uhr

Endlich Frühling!

Das hat doch was: Im früheren Grenzstreifen wird heute Volleyball gespielt. Auch sonst zeigt sich die unmittelbare Büroumgebung in der Frühlingssonne von ihrer schönsten Seite. Die Reprodukt-Verlagsräume befinden sich zwar nicht im oberen Stockwerk des Hauses, trotzdem soll diese schicke Aussicht nicht unterschlagen werden. (Click to enlarge)

Geschrieben von Christian Maiwald am 21. April 2011 um 08:01 Uhr

Modern Graphics – Das große Comiczeichner-Line-Up am 14. Mai

20 Jahre Modern Graphics, 20 Jahre Reprodukt – zum Gratis Comic Tag 2011 gibt es das große Comiczeichner-Line-Up von früh bis in die Nacht! Am Samstag, dem 14. Mai signieren über den Tag verteilt folgende Comiczeichner in oder vor Modern Graphics in der Kreuzberger Oranienstraße:

Charles Berbérian – “Monsieur Jean”
Fil – “Didi & Stulle”
Aisha Franz – “Alien”
Sascha Hommer – “Dri Chinisin”
Mawil – “Action Sorgenkind”
Andreas Michalke – “Bigbeatland”
Barbara Yelin – “Gift” (mit Peer Meter)

Folgende Veranstaltungen finden am Abend im Rahmen der 13. Langen Buchnacht statt:

19 Uhr – Wirtshaus Max & Moritz · “Monsieur Jean” mit Charles Berbérian
Charles Berbérian stellt im Gespräch mit Waldemar Kesler die Comicserie “Monsieur Jean” vor.

20.30 Uhr – Galerie Knoth & Krüger · Comiclesung mit Sascha Hommer nach Brigitte Kronauer
Sascha Hommer liest aus “Dri Chinisin – Nach Erzählungen von Brigitte Kronauer” – mit Fensterprojektionen.

21.30 Uhr – Galerie Knoth & Krüger · Comiclesung mit Aisha Franz
Aisha Franz liest aus ihrer Graphic Novel “Alien” – mit Fensterprojektionen.

22.30 – open end – Galerie Knoth & Krüger · Comic Tagtoolsession
Musik und Projektion mit DJs und Comiczeichnern. Livezeichnen mit Andreas Dzialocha, Roman Hagenbrock sowie Charles Berbérian, Aisha Franz, Sascha Hommer, Mawil und vielen anderen.
berlin.tagtool.org

Modern Graphics, Oranienstraße 22, D-10999 Berlin
Tel. (030) 615 88 10, Fax (030) 615 88 23
www.modern-graphics.de, www.lange-buchnacht.de, www.gratiscomictag.de

Galerie Knoth & Krüger, Oranienstraße 188, D-10999 Berlin

Wirtshaus Max & Moritz, Oranienstraße 162, D-10969 Berlin
www.maxundmoritzberlin.de

Geschrieben von Dirk Rehm am 19. April 2011 um 19:47 Uhr

“Two Fast Colour” mit neuer Website

Die Hamburger Comic-Anthologie “Two Fast Colour”, die von Marlene Krause und Martina Lenzin herausgegeben wird, hat sich eine neue Website spendiert und lässt auf die neue, vierte Ausgabe freuen.

Geschrieben von Christian Maiwald am 19. April 2011 um 08:13 Uhr

“David Boring”: Originale für daheim

Wie Dan Clowes auf seinem Blog schreibt, werden noch bis zum 5. Mai zwei Originalseiten aus “David Boring” über die Auktionsplatform Heritage erhältlich sein. Versteigert werden die Seiten 55 und 84.

Geschrieben von Christian Maiwald am 19. April 2011 um 08:06 Uhr

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