Wie bereits gesagt war Reprodukt am letzten Wochenende beim Comicfestival komiks.dk in Kopenhagen vertreten. Und es war wunderbar: Ein prima Veranstaltungsort, nettes Publikum, interessante Panels, gute Gespräche und überhaupt eine gute Stimmung. Über einige Einschränkungen schaut man da gerne hinweg. Nicht zuletzt lag das Gelingen an der großen Hilfe und Unterstützung vom örtlichen Goethe-Institut, vertreten durch Beate Detlefs und Claudia Marchegiani. Vielen Dank dafür noch einmal an die beiden!

Todesmutige Akrobatik: Arne Bellstorf baut die eigene Ausstellung auf. Service vor Ort? Fehlanzeige.

Gelungene Hängung durch Line Hoven, Jutta Harms und Arne Bellstorf.

Nebenan: Die Ausstellung der “Nordicomics”, Comics aus skandinavischen Ländern: u.a. Kobleinn Karlsson, Emelie Östergren und – hier zu sehen – Bendik Kaltenborn.

Nah dran an einer Seite von Amanda Vähämäki, bzw. ein Blick ins Innere des zentral gelegenen Veranstaltungsortes, den Øksnehallen.

Jutta Harms am nur kurzzeitig gefüllten Tisch: Das Publikum sprach quer durch die Genres und Stile auf die Comics an. Schon am ersten Tag waren fast alle Titel vergriffen.

Beliebte Signiertermine, alle zufrieden.

Am Tisch gegenüber: Der Mann mit der eingebauten Menschenschlange. Kaum tauchte der freundliche Donald Duck-Zeichner Daan Jippes an seinem Tisch auf, stellten sich dort in Sekundenbruchteilen schon Leute an.

Nebenan in weiblicher Begleitung: Hugleikur Dagsson (“Finden sie DAS etwas komisch?”, rororo) Autor vieler brachialer Humorminiaturen.

Auch kurz am Stand: Charles Burns, Dan Clowes und (verdeckt) Chris Ware.

Gut besucht: Der Schabkarton-Workshop mit Line Hoven.
Nach viel zu kurzen zwei Tagen war es auch schon vorbei. Schade. So eine runde Sache.
Und dann war da noch die Geschichte mit dem Festivalposter: Wie das manchmal so ist, wenn man mehr Gegenstände transportiert als man Hände zum Tragen hat – es bleibt etwas in Kopenhagen am Flughafen vergessen zurück. In diesem Fall zwei der herrlichen Festivalposter von Chris Ware. Unaufgefordert macht eine Mitarbeiterin des örtlichen Goethe-Instituts die Rolle ausfindig, fährt zum Flughafen und schickt sie zurück. Vielen Dank – auch für einige dieser Fotos – an Beate Detlefs!