Geschrieben von Dirk Rehm am 13. Januar 2010 um 16:12 Uhr
Nicolas Mahler x 3
Mitte Februar erscheint nicht nur das (im Vergleich zur Ankündigung) neu und weniger dezent eingefärbte “Pornografie und Selbstmord” von Nicolas Mahler. Zeitgleich werden auch die beiden anderen Bände mit autobiografischen Geschichten des Wiener Humoristen nachgedruckt und mit dem neuen Band ausgeliefert. Pornografie und Selbstmord, ISBN 978-3-941099-33-3, 128 Seiten, schwarzweiß, 21 x 14 cm, Klappenbroschur, 14 EUR Geschrieben von Christian Maiwald am 13. Januar 2010 um 14:11 Uhr
Kerascoët
Wunderschöne neue Zeichnungen gibt es auf dem Blog von Kerascoët zu entdecken, darunter einige Arbeitsproben aus ihrem neuen Projekt “Reine Beauté” (erscheint 2010 bei Dupuis). Außerdem hat Sven Jachmann heute für die “taz” eine Rezension zu “Jenseits” geschrieben, von der man bislang aber nur eine Zusammenfassung in der aktuellen Bücherschau auf perlentaucher.de lesen kann. Geschrieben von Dirk Rehm am 9. Januar 2010 um 14:47 Uhr
Korrektur-itEine Zweitauflage machen heisst nicht nur, das Buch mit veränderter Auflageninformation im Impressum an die Druckerei zu schicken. Wir schauen da lieber noch einmal nach, ob wir nicht etwas finden, was man korrigieren könnte, sollte oder müsste. Das kann dann schon einmal umfangreicher werden – oder zumindest so aussehen, wie hier bei Nicolas Mahlers “Kunsttheorie versus Frau Goldgruber”.
So arbeitet Nicolas Mahler zum Beispiel ohne “ß”, was allein für einen Großteil der Zettel verantwortlich ist. Und dann erst wird gedruckt. Wie eben dieser Band oder “Die Zumutungen der Moderne”. Beide sind ab Anfang März wieder im Handel erhältlich, zusammen mit dem brandneuen “Pornografie und Selbstmord”. Geschrieben von Christian Maiwald am 7. Januar 2010 um 14:20 Uhr
Fil & Sharkey auf DVD
Bereits mit 14 Jahren begann FIL sein humoristisches Werk, als er den Comic-Figuren Didi & Stulle Leben einhauchte. Wie sein papiernes Oeuvre reüssierte auch sein bald einsetzendes Bühnenleben schnell zum Kult, obwohl oder gerade weil seine Protagonisten sich rigoros jeder vernünftigen Dramaturgie zu widersetzen schienen. Die anarchische FILosophie, die Künstler wie Werk beseelt und sich – ganz der Forderung des Gottessohnes verpflichtet – dem Bildnis verweigert, spricht aber tatsächlich von hoher Moral, und so erschien dem Künstler auch die saubere Fassade des Bewegtbildes lange als drohende Marke FIL, als solche eher platt und abzulehnen. So dauerte es viele Jahre, bis sich dann doch ein erstes Mal der Anlaß ergab, das Live-Programm des Künstlers auf Videobild zu bannen. Hier ist es! kalt draussen * hey Christ * Don Paulin singt Geschichten * Godzilla * Lied von Verlassenwerden * Die Werberin und der Narr * Sushi-Susi * Mein Sohn * Sharkey: Quo Vadis, Homo Erektus * Nanner: Ein Leben im Schatten * Der Rauchersong Die DVD lässt sich zum Preis von 16,90 EUR auf Fils Website bestellen. Einen ersten Eindruck kann man sich hier verschaffen: Geschrieben von Christian Maiwald am 5. Januar 2010 um 13:19 Uhr
“Wie ich mal ein Familienerbstück kaputt gemacht hab”
Auch wenn Mawils letzter Comic für den “Tagesspiegel am Sonntag” bereits am 21. Dezember erschien, passt er doch sehr gut ins neue Jahr, erzählt er doch davon, wie er mal ein “Familienerbstück kaputt gemacht” hat. Geschrieben von Christian Maiwald am 4. Januar 2010 um 10:21 Uhr
Da war mal was ganz anders…
Schon im letzten November, als Sascha Hommer in Berlin aus “Vier Augen” las und über die Entstehung des Buches sprach, wurde deutlich, dass er dem Genre der Autobiografie durchaus kritisch gegenüber steht. Auf seinem Blog zeigt er nun, dass er das bei der Ausstellung im Hamburger “Trottoir” weiter deutlich machte, indem er die Authentizität vieler Szenen und Details hinterfragte. Geschrieben von Christian Maiwald am 4. Januar 2010 um 09:36 Uhr
Das war 2009Zuerst ein großes Dankeschön an alle Leser, Buch- und Comichändler, Veranstaltungspartner, Freunde und Kollegen! 2009 war ein gutes Jahr und es ist einiges passiert. Zeitweise waren wir zeitgleich an verschiedenen Orten im Einsatz und auch, wenn wir über die Ereignisse schon auf dem Blog berichtet haben, bietet sich der Jahreswechsel doch idealerweise zu einer kleinen Rückschau an.
Der Start in die Festivalsaison im Januar mit dem Comicfestival in Angoulême, das wir wie jedes Jahr besucht haben, um Neuerscheinungen zu sichten und Lizenzpartner zu treffen. So wurde uns dort zum Beispiel “Jenseits” von Kerascoët und Fabien Vehlmann angeboten.
Für einige unserer Zeichner ging es dann mit dem Comicfestival in Bastia weiter. Schön zu sehen, dass deutsche Comics im Ausland immer stärker wahrgenommen werden.
Im März dann die Buchmesse in Leipzig. Der Wechsel des Standortes – raus aus der Comic/Manga-Halle, hin zu den Jungen Verlagen – hat sich mehr als bezahlt gemacht.
Neu auf der Reprodukt-Website sind seit diesem Jahr auch die Kategorien, nach denen man unser Programm durchsuchen kann.
Das Fumetto in Luzern ist eines der schönsten Comicfestivals der Welt und in diesem Jahr waren wir auch zur Buchpräsentation von “Der kleine Christian” von Blutch vor Ort.
Auch in Stockholm/Schweden gibt es mit dem SPX ein regelmäßiges Comicfestival und 2009 war Reprodukt erstmals mit einem eigenen Stand vertreten.
Der von Sebastian Oehler organisierte verlagsübergreifende Graphic-Novel-Flyer ging in die zweite Auflage. Die dritte, erweiterte Auflage wird Anfang 2010 ausgeliefert.
Die bisher größte Graphic-Novel-Aktion im deutschen Buchhandel fand im Januar in der Frankfurter Hugendubel-Filiale am Steinweg statt. Im Herbst folgte noch eine Aktion in einer großen Thalia-Filiale in Hamburg, aber auch 2010 wird es mit Graphic-Novel-Aktionen weitergehen.
Gefreut haben wir uns sehr, als Line Hoven den e.o.plauen-Förderpreis 2010 zugesprochen bekam. Eine, wie der Schweizer so schön sagt, gefreute UND dotierte Auszeichnung für eine tolle Zeichnerin.
In den “Zwischen-Erlangen-Jahren” hat sich das Comicfest München fest etabliert und auch da waren wir mit einem Stand und einigen Zeichnern (unter anderem Cyril Pedrosa) von der Partie.
Schön war auch die “Orang”-Release-Party mit FS Blumm und It’s a Musical im Schokoladen in Berlin-Mitte zum Erscheinen von “Orang” 8.
Auf diesem Blog haben wir auch versucht, etwas genauer zu zeigen, wie Comics eigentlich hergestellt werden. Dazu gab es bisher zwei Beiträge, einmal über das Lettering und einmal war das Übersetzen Thema.
Dieses Jahr hatte auch das Summer.Pop.Shopping in Berlin Premiere. Initiert von den Macherinnen des Holy.Shit.Shopping haben wir auch dort versucht, Comics an den Mann bzw. die Frau zu bringen.
Statt auf dem Comicsalon waren wir dieses Jahr zum Poetenfestival in Erlangen. Eingeladen wurden die “Im Museum”-Macher Jan-Frederik Bandel & Sascha Hommer und Max Andersson mit seinem Vortrag “Wie kranke Ideen entstehen”.
Nachdem wir 2008 der erste ausländische Verlag auf dem Comicfestival in Lodz waren und Mawil dort gegen Konkurrenz wie Milo Manara im Schöne-Frauen-Zeichnen gewann, konnten wir natürlich in diesem Jahr nicht fehlen. Christian Maiwald war unser Mann in Polen.
Das “Orang”-Kollektiv wurde auf die Buchmesse in Helsinki eingeladen und beehrte die Finnen mit einer Ausstellung und verschiedenen Workshops.
Nach Helsinki ging es für Line Hoven und ihre Schabkartons gleich weiter nach Island. Im Oktober stand wie jedes Jahr die Frankfurter Buchmesse vor der Tür, und wir waren mit einem Stand im Comiczentrum dabei.
Im Kulturkaufhaus Dussmann in Berlin lief eine Verlagspräsentation von Reprodukt und dazu malte Mawil auf Zuruf. Sehr nette Aktion mit sehr schönen Ergebnissen.
Zur Veröffentlichung vom zweiten Band der “Mumins”-Gesamtausgabe gab es eine Buchpräsentation im Finnland-Institut in Berlin mit Lesung. Fast zeitgleich war auch der erste Band wieder lieferbar.
Kaum von der Frankfurter Buchmesse genesen ging es gleich zur BuchWien und Veranstaltungen mit Nicolas Mahler, Mawil, Sascha Hommer und einer Menge Schnitzel.
Wien war für Mawil aber auch noch nicht genug des Reisens und so traf er auf Einladung des Goethe-Insituts in Glasgow auf Lewis Trondheim, den Meister der französischen Comicszene.
Nach den sehr guten Erfahrungen auf den Holy.Shit.Shopping-Veranstaltungen der erste Versuch mit einem Gemeinschaftsstand auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Schloß Charlottenburg in Berlin.
Der Auftakt der Holy.Shit.Shopping-Tour in Köln mit Praktikantin Elisabeth Pagel.
Und Halt Nummer zwei dieser fröhlich weihnachtlichen Verkaufsveranstaltung in Hamburg. Bilder der Veranstaltungen in Berlin und Stuttgart werden hoffentlich noch nachgereicht.
Da man auf einem Bein nicht stehen kann, bespielten wir die gleichzeitig stattfindende Comicbörse in Hamburg noch mit einem eigenen Stand.
Das Cover zur dritten Auflage des Graphic-Novel-Flyers von Sascha Hommer. Der Comic im Innenteil wurde komplett neu von Kati Rickenbach gezeichnet. In die Auslieferung geht der Flyer Anfang Januar. Geschrieben von Sebastian Oehler am 2. Januar 2010 um 23:00 Uhr
Reprodukt 2009Hier eine kurze Rückschau auf unsere Veröffentlichungen im vergangenen Jahr. 2009 haben wir neunzehn Neuheiten veröffentlicht und vier Zweitauflagen gedruckt. Damit sind zwar insgesamt weniger neue Comics erschienen als in 2007 (22 Neuheiten) oder 2008 (21 Neuheiten), trotzdem konnten wir den Umsatz gegenüber den Vorjahren steigern – was einerseits der gut laufenden Backlist und andererseits der zunehmenden Akzeptanz unserer Comics und Graphic Novels im Buchhandel geschuldet ist.
Leider kam 2009 vor allem der Veröffentlichungsrhythmus der “Donjon”-Reihe von Joann Sfar & Lewis Trondheim ein wenig ins Stocken – das soll aber in Kürze aufgeholt werden. Bis März 2010 legen wir vier neue Alben aus dem “Donjon”-Universum vor. Außerdem werden “Allergien” von Claire Bretécher und “Tamara Drewe” von Posy Simmonds” im Januar, “Pornografie und Selbstmord” von Nicolas Mahler und “Unterwegs mit Samuel” von Tommi Musturi im Februar 2010 erscheinen. Hier der Rückblick auf die Titel, die von Januar bis Dezember 2009 erschienen sind: Januar 2009 “Liebe schaut weg” von Line Hoven (Zweite Auflage) Februar 2009 “Donjon Monster 6 – Der schwarze Fürst” von Joann Sfar, Lewis Trondheim & Stéphane Blanquet “Donjon Monster 7 – Der Sohn der Drachenfrau” von Joann Sfar, Lewis Trondheim & Blutch März 2009 “Der kleine Christian” von Blutch “Hasenhäschen” von CX Huth (Zweite Auflage) “SPAM” von Nicolas Mahler Mai 2009 “Aufzeichnungen aus Birma” von Guy Delisle “Donjon 6 – Der verlorene Sohn” von Joann Sfar, Lewis Trondheim & Boulet Juni 2009 “Auto-Bio” von Cyril Pedrosa “Louis am Strand” von Guy Delisle “Orang” 8 von Sascha Hommer (Hg.) September 2009 “Monsieur Jean 1 – Die Liebe im Zeichen der Concierge” von Dupuy-Berberian “Mumins” 1 von Tove Jansson (Zweite Auflage) Oktober 2009 “Beinahe reich” von J-C Denis & Dupuy-Berberian “Jenseits” von Kerascoët & Fabien Vehlmann “Mumins” 2 von Tove Jansson “Prosopopus” von Nicolas de Crécy “Vier Augen” von Sascha Hommer November 2009 “Bäche und Flüsse” von Pascal Rabaté Dezember 2009 “Der alltägliche Kampf 2 – Belanglosigkeiten” von Manu Larcenet (Zweite Auflage) “Donjon 3 – Die Prinzessin der Barbaren” von Joann Sfar & Lewis Trondheim (Neuauflage) “Donjon 4 – Missglückter Zauber” von Joann Sfar & Lewis Trondheim (Neuauflage) “Donjon 101 – Der Drachenfriedhof” von Joann Sfar & Lewis Trondheim (Neuauflage) Geschrieben von Dirk Rehm am 2. Januar 2010 um 00:33 Uhr
|




Der letzte offizielle Mitschnitt eines Live-Auftritt von 



























