Blog: Monatsarchiv für Juli 2009

Coming soon

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Ein erster Coverentwurf zu “Jenseits” von Fabien Vehlmann und Kerascoët. Das fertige Album soll im Oktober zur Frankfurter Buchmesse erscheinen

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Hier der zweite Coverentwurf. Die roten Hilfslinien links und rechts außen markieren das jeweilige Ende des Umschlags – daneben setzen die Klappen an. Die Hilfslinien in der Mitte markieren den Buchrücken und den Falz auf dem Frontcover.

Auf dem Cover stehen im Moment vier Logoentwürfe zur Auswahl.

Geschrieben von Dirk Rehm am 31. Juli 2009 um 13:22 Uhr

“Orang”-Release Nachlese

Vielen Dank an alle, die am Freitag in den Berliner Schokoladen gekommen sind, um mit uns die Veröffentlichung der achten “Orang”-Ausgabe zu feiern! Ganz besonderer Dank an FS Blumm und It´s a  Musical für die großartige Musik!

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Ein perfekter Einstieg: FS Blumm baut live schöne neue Lieder zusammen.

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Und It´s a Musical lassen ihre runden Popsongs in unsere Ohren perlen.

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Verena Braun wird durch penetrantes Fotografieren vom gebannten Lauschen abgehalten.

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Immer im Auftrag der Comics unterwegs: Sascha Hommer und Mawil auf Nachwuchssichtung.

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Einfach nicht auf einem Foto mit geöffneten Augen zu erwischen: Christian Maiwald und Jutta Harms, wie sie sich der Dinge erfreuen.

Geschrieben von Christian Maiwald am 27. Juli 2009 um 08:33 Uhr

“Mein schönstes Ferienerlebnis” und eine Leseempfehlung

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Mawil lässt das Internet schon wieder alt aussehen. Auch für die neueste Folge seines monatlichen Comic-Beitrags für den Berliner “Tagesspiegel” ist es im Grunde unumgänglich, sich die aktuelle Sonntagsausgabe der Tageszeitung zu besorgen.

Wechsel in Schrift- und Bildgrößen, für den Monitor undankbare Formate und wechselnde Leserichtungen von Panels und Texten… Wer es trotzdem am Rechner versuchen will, hier ist der Link (rechts oben bei Online-Comics klicken).

Und nicht nur, dass er für die gedruckte Ausgabe zum 12-Stichpunkte-Kurzinterview gebeten wurde, auf der Comic-Website des “Tagesspiegels” empfiehlt Mawil nun auch noch einen Lieblingscomic: Die (bislang) fünfteilige Serie “Scott Pilgrim”.

Geschrieben von Dirk Rehm am 26. Juli 2009 um 19:25 Uhr

The Flew = 2wBOX Set U

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Für Nicolas Robels Verlag B.ü.L.B comix hat Arne Bellstorf einen Minicomic gezeichnet, der im “2wBOX Set U” erhältlich und über B.ü.L.B zu beziehen ist.

Weitere Beiträge zum neuen Boxset stammen von Kinpro (Japan), Cyril Chapuisat (Schweiz), Judith Zaugg (Schweiz) und Julie Morstad (Kanada). Eine sehr ausführliche Leseprobe zu “The Flew” gibt es auf der Website von Arne Bellstorf.

Geschrieben von Dirk Rehm am 25. Juli 2009 um 14:14 Uhr

Cover für SuKuLTuR

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Sascha Hommer hat ein schickes Cover für den bei SuKuLTuR erscheinenden Band “Altes Gelände” von Jochen Schimmang gestaltet.

Geschrieben von Christian Maiwald am 24. Juli 2009 um 09:24 Uhr

Sommerleselisten allüberall

Felix Giesa und Klaus Schikowski haben für www.satt.org verschiedene Comiczeichner, Journalisten und Verlagsmitarbeiter in eins, zwei, drei Teilen nach ihrer Sommerlektüre befragt. Unter anderem gibt es Lesetipps von Sascha Hommer, Christian Maiwald oder Sebastian Oehler.

3931377245Auch für die Comicseite auf www.tagesspiegel.de befragt Lars von Törne nun Comiczeichner nach Lesetipps für die sonnigen Tage. Arne Bellstorf holt dafür “Ghost World” von Daniel Clowes hervor und schwärmt für die seiner Meinunge nach “einzig ‘wahre’ coming-of-age-Geschichte”:

Blick zurück im Schmerz

Ferienzeit, Lesezeit: Was empfehlen Comicautoren als Sommerlektüre? Arne Bellstorf schwärmt für Daniel Clowes’ “Ghost World”

Diese Coming-of-Age-Geschichte war für mich eine Offenbarung, als ich sie das erste Mal gelesen habe. Ich kannte einige Kurzgeschichten von Daniel Clowes, und ich mochte seine Zeichnungen, aber erst die Lektüre von “Ghost World” hat mich von ihm auch als Autor überzeugt. Hier endet der episodenhafte Aufbau nicht in einer Aneinanderreihung von Auftritten verschiedener Freaks und den Gedankengängen von neurotischen Einzelgängern, sondern verdichtet sich am Ende zu einem subtilen Porträt seiner Protagonistinnen. mehr

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Im Blog von Reprodukt gibt es ebenfalls eine Serie mit Leseempfehlungen für alle Jahreszeiten, Tipps kommen bislang von Mawil, Sascha Hommer, Flix, Elke R. Steiner, Yvonne Kuschel und der Band Kante.

Geschrieben von Christian Maiwald am 23. Juli 2009 um 09:23 Uhr

“Orang” im Schokoladen

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Zur Berliner Releaseparty von “Orang” 8 mit F.S. Blumm und It´s a Musical am Freitag im Schokoladen werden Verena Braun, Nadine Gerber und Sascha Hommer anwesend sein. Karten gibt es nur an der Abendkasse, Beginn ist um 20 Uhr.

Eine Besonderheit an diesem Abend: Wer “Orang” 8 an der Kasse kauft, erwirbt damit freien Eintritt zum Konzert!

Schokoladen, Ackerstr. 169, D-10115 Berlin
Tel. (030) 282 65 27
email: info@schokoladen-mitte.de, www.schokoladen-mitte.de

Geschrieben von Dirk Rehm am 22. Juli 2009 um 12:53 Uhr

Comics machen: Lettering

In Zukunft wollen wir an dieser Stelle versuchen, verschiedene Arbeitsbereiche bei Reprodukt genauer vorzustellen, damit man einen Eindruck von den täglichen Abläufen im Verlag bekommt. Denn bis sie im Comicladen oder in der Buchhandlung stehen, liegen einige Arbeitsschritte hinter den vielen Bildern und Buchstaben, die man ihnen ohne Vorkenntnisse des Produktionsprozesses vermutlich gar nicht ansieht.

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Heute soll es um ein sehr comicspezifisches Element der grafischen Bearbeitung gehen: Das Lettering und wie es in das Buch gelangt. Wir legen besonderen Wert auf dieses Gestaltungselement, weshalb das Lettering von Hand erstellt wird (wenige Ausnahmen im Verlagsprogramm bestätigen diese Regel). Wir benutzen also für die Gestaltung der deutschsprachigen Texte und Soundwords keine Computerfonts, sondern beauftragen zumeist freie Letterer mit dieser Aufgabe, wie es vor der digitalen Revolution allgemein üblich war.

Michael Hau, Hartmut Klotzbücher oder Michael Möller haben schon in den Achtziger- und frühen Neunzigerjahren erste Letteringjobs vorgelegt und leisten nach wie vor hervorragende Arbeit. Auch bei der Edition Moderne und vereinzelt bei Carlsen (hauptsächlich im Segment “Graphic Novel”) wird nach wie vor Wert auf echte Handarbeit gelegt.

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Zunächst einmal besteht für den Letterer die Herausforderung darin, sich der Schrift der Originalausgabe anzunähern, damit die jeweilige “Handschrift” des Zeichners, die nicht unerheblich zu Stil, Ausdruck und Atmosphäre der Zeichnungen beiträgt, so weit wie möglich gewahrt bleibt.

Im Gegensatz zur Verwendung von Computerfonts bleiben im Schriftbild des Handletterers immer kleine Unregelmäßigkeiten vorhanden, die Lebendigkeit erzeugen. Viele Computerfonts sind heute allerdings so ausgereift, dass es ein geübtes Auge braucht, um zu erkennen, ob mit einer lebendigen oder einer toten Schrift gearbeitet wurde. Oft kann man den feinen Unterschied daran erkennen, ob zwei gleiche Buchstaben nebeneinander gleich verlaufen oder ob es Abweichungen im Strich gibt. (Viele Fonts bieten mittlerweile aber auch schon mehrere Varianten des gleichen Buchstabens zur Auswahl an, um so durch die Verwendung von Variablen eine sterile Anmutung des Schriftbilds zu unterlaufen.)

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Die verschiedenen Arbeitsschritte sollen am Beispiel einer Seite der Neuauflage von “Monsieur Jean 1: Die Liebe im Zeichen der Concierge” von Dupuy-Berberian gezeigt werden (die Erstauflage wurde bei Salleck Publications veröffentlicht). Band 4 bis 6 der Serie sind bereits bei Reprodukt erschienen und wurden von Dirk Rehm gelettert.

Um eine Einheitlichkeit der redaktionellen als auch der grafischen Gestaltung der gesamten Serie – also auch der Neuauflagen – zu gewährleisten, wurde “Monsieur Jean” 1 zunächst neu übersetzt und redigiert und wird nun auch noch einmal neu gelettert. Ausgangsmaterial für die Produktion des Lettering ist der französische Originalband, den man leider meist zerschneiden muss, um die einzelnen Seiten besser bearbeiten zu können und Passungenauigkeiten zu vermeiden.

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Für das Lettering wird ein halbtransparentes Papier verwendet, das auf die Vorlage gelegt und mit Tesastreifen befestigt wird. Dann wird der Text von Hand geschrieben, kleine Korrekturen werden dabei in diesem Fall schon angemerkt.

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Zum Lettering gehören natürlich auch die Soundwords oder “Onomatopöien” und weitere Schriftelemente, in diesem Fall das “con” (kurz für “connard”, hier übersetzt mit “Idiot”) auf Monsieur Jeans Stirn. (Ihm fällt ein, dass er die Schlüssel daheim liegen gelassen hat.) Das Wort “Idiot” wurde zwei Mal geschrieben – auch wenn das erste “Idiot” gepasst hätte, schien dem Letterer eine etwas fettere Version besser.

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Das Lettering wird nun hochaufgelöst eingescannt und die Datei in einem Bildbearbeitungs- oder Layoutprogramm geöffnet. Bevor das Lettering als separate Bildebene auf die Seite gelegt wird, wird es noch von Flecken und anderen Unsauberkeiten befreit, auch eventuelle Anmerkungen des Letterers werden gelöscht. In diesem Fall gilt das auch für das nicht so fette “Idiot”.

Beim Prüfen der Originaldaten fällt auf, dass Monsieur Jeans Stirn noch ein Rest des “con” ziert, der erst noch entfernt werden muss (diese Art der Aufhübschung per Photoshop-Retusche kennt man sonst vor allem aus der Werbung).

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Jetzt können beide Seiten übereinander gelegt werden, was in diesem Fall recht einfach ist, manchmal aber auch kompliziert sein kann, wenn zum Beispiel das Format geändert wird oder das Lettering auf Kopien gemacht ist, die zum Zwecke besserer Lesbarkeit vergrößert wurden (wie gesagt, die Leute arbeiten alle schon seit den Achtzigern). Da kann es passieren, dass von Sprechblase zu Sprechblase individuell nach dem passenden Maßstab gesucht werden muss.

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Wenn nun die Bild- und Textebenen fehlerfrei bearbeitet und zueinander passend ausgerichtet sind, ist die Seite vorerst fertig. So entsteht eine einzelne Comicseite aus Bilddaten und handgeschriebenem Text.

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Weiter geht es dann mit den restlichen siebenundvierzig Seiten des Bandes – oder wie im Fall von Guy Delisles “Aufzeichnungen aus Birma” auch mal 271 Seiten – und dem Cover.

Geschrieben von Christian Maiwald am 21. Juli 2009 um 23:17 Uhr

“Heute ist wie gestern und gestern wie übermorgen…”

Und auch der neue Comic Arne Bellstorfs aus der gestrigen Sonntagsausgabe des “Tagesspiegels” lässt sich hier online nachlesen. Wie immer gilt: Man findet ihn in der rechten Spalte.

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Geschrieben von Christian Maiwald am 20. Juli 2009 um 13:16 Uhr

“Zu Gast beim Para Para Trance Dance”

moresukine_046Reprodukt empfiehlt Reprodukt, das gefällt: Elke R. Steiner (“Die anderen Mendelssohns”) schreibt auf tagesspiegel.de über Dirk Schwiegers Buch-gewordenen-Tokyo-Blog “Moresukine”:

Zu Gast beim Para Para Trance Dance

Am Anfang war das Blog: Von Januar bis Juli 2006 führte Dirk Schwieger in Tokio ein wöchentliches Webcomic-Journal. Bloggerinnen und Blogger waren eingeladen, ihm Aufgaben und Fragen zu stellen, die sich auf seinen derzeitigen Aufenthaltsort bezogen. Er antwortete in der folgenden Woche mit einem Comic in schwarz-weiß. Darin besucht er unter anderem einen Para Para Trance Dance, isst Sushi, Natto und Okonomiyaki oder steigt auf den Berg Takao.  mehr

Geschrieben von Christian Maiwald am 17. Juli 2009 um 08:52 Uhr