Blog

Buchpräsentation “Gift” in Bremen

Am vergangenen Wochenende wurde das Erscheinen von Peer Meters und Barbara Yelins “Gift” um die Bremer Giftmörderin Gesche Margarethe Gottfried vor Ort in der Hansestadt gefeiert. Und es waren schöne und aufregende Tage mit überwältigendem Presseecho, einer erfolgreichen Signierstunde und einer wunderbaren Lesung durch Autor und Zeichnerin im bestmöglichen Ambiente des Bremer Geschichtenhauses.

Zum Pressetermin am Freitag im Bremer Geschichtenhaus waren viele regionale und auch einige überregionale Medien erschienen, und es wurde angenehm eng. Zur Linken stehen Reprodukt-Pressefrau Jutta Harms und Dr. Daniel Tilgner von Edition Temmen, dem Bremer Verlag, in dem Peer Meters Sachbuch “Gesche Gottfried – Eine Bremer Tragödie” erschienen ist. Rechts von ihnen sitzend: Autor Peer Meter und Zeichnerin Barbara Yelin.

Dass brav mitgeschrieben wurde, kann man auch im breiten Presseecho sehen.

Eine typische Bremer Straßenszene.

Im Bremer Staatsarchiv studiert Autor Peer Meter noch einmal die Prozessakten.

Der NDR filmt vor einem Blue Screen einen effektgeladenen Beitrag für das “NDR Kulturjournal” (wird am 15.3. ab 22.30 ausgestrahlt).

Blick in die Akten I: Mit einer Anzeige kam der ganze Prozess ins Rollen, an dessen Ende die Enthauptung der 15-fachen Mörderin Gesche Gottfried stand.

Blick in die Akten II: Ein Brief, den die Angeklagte an eines ihrer Opfer geschrieben hatte. Links unten der der Situation angemessene Sinnspruch “Der Zufriedene ist immer glücklich”.

Am Samstag Abend fand dann eine Lesung im Bremer Geschichtenhaus statt. Hier zu sehen: Peer Meter, der den Fall in packenden Worten zusammenfasste.

Abschließend stellte Barbara Yelin dem Publikum “Gift” vor. Eine Lesung aus dem Buch wurde dabei von Projektionen der entsprechenden Panels und dem von ihr benutzten Referenzmaterial (Bildern, Stichen, etc.) ergänzt. Das Publikum war begeistert und erstand ausnahmslos alle vorhandenen Exemplare des Buches.

Geschrieben von Christian Maiwald am 7. März 2010 um 20:02 Uhr

Der Fall Gesche Gottfried – Ein historisches Drama

Aus dem aktuellen Anlass der Buchpräsentation von “Gift” im Bremer Geschichtenhaus am morgigen Samstag hier noch mal ein Verweis auf das ausführliche Dossier zum Thema Gesche Gottfried bei Radio Bremen: “Gesche Gottfried in der Kultur – Deutschlands bekannteste Giftmörderin und ihr Mythos”.

Im Dossier wird vor allem die kulturgeschichtliche Verwertung des einzigartigen Kriminalfalles betrachtet, unter anderem hat Rainer Werner Fassbinder mit “Bremer Freiheit” (1972) zunächst ein Bühnenstück und dann einen Fernsehfilm aus dem Stoff gemacht, in dem Margit Carstensen die Rolle der Gesche Gottfried einnimmt.

Geschrieben von Dirk Rehm am 5. März 2010 um 22:07 Uhr

Große Signieraktion bei Thalia im Alexa in Berlin

Am Samstag, dem 27. März findet in der Thalia-Filiale im Alexa am Alexanderplatz in Berlin einmalig eine große Signierstunde mit vielen bekannten deutschen Comiczeichnern statt – dabei werden auch mehrere Neuerscheinungen präsentiert, darunter “Gift“ von Peer Meter & Barbara Yelin (Reprodukt) sowie “Faust“ von Flix (Carlsen).

Mawil (“Action Sorgenkind“, Reprodukt), Barbara Yelin (“Gift“, Reprodukt), Flix (“Faust“, Carlsen), Reinhard Kleist (“Cash – I See a Darkness”, Carlsen) und Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens“, avant-verlag) werden am 27. März bei Thalia anwesend sein und ihre Bücher mit exklusiven Zeichnungen versehen. Die Signierstunde bei Thalia im Alexa beginnt um 13 Uhr.

Thalia im Shopping Center ALEXA, Grunerstraße 20, D-10179 Berlin
Tel. (030) 275 816 20, Fax (030) 275 816 210
email: thalia.berlin-alexa@thalia.de, www.thalia.de
Öffnungszeiten: Mo-Sa 10- 21 Uhr

Geschrieben von Sebastian Oehler am 5. März 2010 um 12:07 Uhr

“Donjon”-Verkaufsaktion in Göttingen

In der Buchhandlung Rote Straße in Göttingen läuft noch für mehrere Wochen eine “Donjon”-Verkaufsaktion mit einem Schaufenster, in dem auch das neue “Donjon”-Poster eine passende Verwendung findet. Das Postermotiv ist  gleichzeitig auch das Cover des neuaufgelegten “Donjon”-Folders, der ebenfalls im Laden ausliegt.

Der unabhängige Buchladen Rote Straße wurde 1972 als linkes Projekt gegründet und wird nach wie vor von einem engagierten Kollektiv betrieben. Schwerpunkt ist ein gut sortiertes und ausgewähltes Programm mit Linker Theorie und deren Diskussion, Globalisierung und Antiglobalisierungs­bewegung, Nationalsozialismus und dessen Rezeption, marxistischer Theorie, Antirassismus und Migration, Anarchismus, ebenso wie Belletristik aus unterschiedlichen Ländern, Krimis, eine große Auswahl an kritischen Zeitungen und Zeitschriften, die Bücher der Büchergilde Gutenberg sowie Comics von Reprodukt.

Buchhandlungen, die Interesse an einer ähnlichen Aktion oder an unseren “Donjon”-Werbemitteln haben, können sich gerne an Sebastian Oehler wenden.

Buchladen Rote Strasse GmbH, Nikolaikirchhof 7, D-37073 Göttingen
Tel. (0551) 42128
email: info@roter-buchladen.de www.roter-buchladen.de

Geschrieben von Sebastian Oehler am 5. März 2010 um 11:00 Uhr

Barbara Yelin und Peer Meter in Bremen

Am kommenden Samstag, dem 6. März sind Peer Meter und Barbara Yelin im Bremer Geschichtenhaus zu Gast, um anlässlich des 225. Geburtstages von Gesche Margarethe Gottftried ihr neues Buch “Gift” im historischen Rahmen der Hansestadt an der Weser vorzustellen.

Die Buchpräsentation im Bremer Geschichtenhaus beginnt am Samstag um 19.30 Uhr. Nach einer Lesung von Peer Meter aus seinem neuen Sachbuch zum Thema – “Gesche Gottfried – Eine Bremer Tragödie” – das ebenfalls Anfang März bei der Edition Temmen erscheint, wird Barbara Yelin im Rahmen einer Bilderschau über die Entstehung der zeichnerischen Umsetzung von “Gift” berichten.

“Gift” erzählt die Geschichte des historischen Kriminalfalls um Gesche Gottfried, die zwischen 1813 und 1827 fünfzehn Menschen vergiftet hat, darunter ihre Ehemänner, ihre Eltern und ihre Kinder. 1828 wurde Gesche Gottfried verhaftet und drei Jahre später auf dem Bremer Domshof hingerichtet.

Zum Erscheinen von “Gift” werden Peer Meter und Barbara Yelin außerdem ebenfalls am Samstag, dem 6. März ab 15 Uhr im Thalia Buchhaus in Bremen zu Gast sein und Exemplare von “Gift” und “Gesche Gottfried – Eine Bremer Tragödie” signieren und (jedenfalls den Comic) auch mit einer Zeichnung versehen.

Bremer Geschichtenhaus
Wüstestätte 10
D-28195 Bremen-Schnoor
Tel. (0421) 33 626 51
email: info@bremer-geschichtenhaus.de
www.bremer-geschichtenhaus.de
Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: 4 EUR, ermäßigt 2,50 EUR
Öffnungszeiten: Mo 12-18 Uhr, Di-So 11-18 Uhr

Thalia Buchhaus
Obernstrasse 44-54
D-28195 Bremen
Tel. (0421) 168 343, Fax (0421) 168 344 00
email: thalia.bremen-hansehof@thalia.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.30-20 Uhr, Sa 9.30-20 Uhr

Geschrieben von Dirk Rehm am 4. März 2010 um 13:02 Uhr

Mawil und der Selbstauslöser

Mawil war Motiv und Thema des vierten Selbstauslösers des Berliner Online-Magazins “Spreeblick” und hat dazu einen kleinen Film über die Comicbibliothek Renate gedreht. Darin erzählt er unter anderem, wer vorher in den Räumen der Bibliothek war und welchem Zweck die komischen Haken an der Decke dienen. Anschauen!

Geschrieben von Sebastian Oehler am 2. März 2010 um 14:20 Uhr

Reprodukt-Aktion am Flughafen Köln-Bonn

Comics und Graphic Novels von Reprodukt jetzt auch am Flughafen. Heute startet eine Reprodukt-Graphic Novel/Comic-Aktion in der  Buchhandlung Kirschner in einer von insgesamt 6 Buchverkaufsstellen am Flughafen Köln-Bonn, die im allgemein zugänglichen Bereich liegt und in der auch Kundenbestellungen von am Flughafen Angestellten oder Vielfliegern, Piloten etc. bearbeitet werden. Die Aktion wird knappe 2 Wochen laufen, danach werden die Bücher in einer anderen Filiale präsentiert.

Zu finden ist die Filiale der Buchhandlung Kirschner am Flughafen im…

Terminal 1, Landseite – Presse/Buch
Tel. (02203) 402144, Fax (0220) 402145
Öffnungszeiten: Mo-So 5–21 Uhr

Geschrieben von Sebastian Oehler am 1. März 2010 um 14:11 Uhr

Mawil: “Mendrisio”

Hier eine Beispielseite aus Mawils Comic-Heft “Mendrisio”, das am 8. Mai zum Gratis Comic Tag erscheint. “Mendriso” ist als 24-Stunden-Comic entstanden – in der Regel bedeutet das, dass die Zeichnerin oder der Zeichner einen 24-seitigen Comic in 24 Stunden erstellt.

Durch diese Vorgaben ergeben sich natürlich auch formale Einschränkungen, denn sie bedeuten, dass man nicht mehr als eine Stunde pro Seite zur Verfügung hat (und die Geschichte will ja auch erst entworfen werden, vielleicht noch ein grobes Storyboard dazu). Ausgefeilte Zeichnungen sind also in der Regel nicht zu erwarten, aber die Spontanität führt häufig zu einer Lebendigkeit und Dynamik der Zeichnungen, die etwa in den “normalen” Arbeiten von Mawil oder Bastien Vivès in diesem Ausmaß nicht zu finden ist.

Scott McClouds Regelwerk zum 24-Stunden-Comic lässt sich auf Wikipedia finden, Sebastian hatte weiter unten einen Beitrag zur diesjährigen 24-Stunden-Comic-Aktion in Angoulême geschrieben.

Geschrieben von Dirk Rehm am 1. März 2010 um 01:42 Uhr

Mit neuen Alben in den Frühling!

Soeben beim Vertrieb eingetroffen, ab nächste Woche im Handel erhältlich:

• “Donjon – Morgengrauen -83 – Der letzte Ritter” von Sfar, Trondheim & Gaultier
• “Donjon Monster 9 – Das Buch des Erfinders” von Sfar, Trondheim & Keramidas
• “Gus 2 – Schöner Bandit” von Christophe Blain

Alle drei übersetzt von Kai Wilksen und gelettert von Michael Hau! Viel Spaß damit!

Geschrieben von Dirk Rehm am 25. Februar 2010 um 17:57 Uhr

3×24=Piraten

Thema “Piraten”, da ist es hoffentlich okay, wenn ich diesen Beitrag von Sebastian mal an mich reiße, der schon länger in den Untiefen des Netzes weilt:

Auf dem Comicfestival in Angoulême gab es zum mittlerweile vierten Mal eine 24-Stunden-Comic-Aktion mit einer Vielzahl an Teilnehmern. Mit dabei waren unter anderem Lewis Trondheim, Bastien Vivès (“Der Geschmack von Chlor” erscheint im Juni bei Reprodukt) und Boulet (“Donjon – Zenit” 5 und 6).

Die Einschränkungen für die Zeichner bestanden darin, dass die 24 Comicseiten ohne Text auskommen und es um Piraten gehen musste. Gerade der Beitrag von Bastien Vivès spielt sehr schön mit diesen Einschränkungen, ist aber “Not Safe For Work”, also besser nicht im Büro anschauen.

Abbildung © Bastien Vivès

Geschrieben von Dirk Rehm am 25. Februar 2010 um 16:55 Uhr